Die 2. Mannschaft baut Tabellenführung aus
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SG Johannesberg enteilt der Liga

Alles läuft bestens für das Top-Team der SG Johannesberg. Auch die Spieltage fünf und sechs endeten mit Kantersiegen der Osthessen, wobei der aktuelle Tabellenzweite aus Berlin-Wedding gar nicht erst angetreten ist.

SG Johannesberg – Berlin Wedding 2 8:0

Am Freitag Nachmittag erklärte Berlin Wedding gegenüber der SG und dem deutschen Billardverband den Nichtantritt zum geplanten Spitzenspiel in Fulda. Einerseits freut man sich bei den Johannesbergern natürlich über die 8:0 Wertung, andererseits erwartete man auch freudig das Kräftemessen mit dem Tabellenzweiten aus Berlin. Die offizielle Begründung lautete, dass man keine komplette Mannschaft stellen könne, obwohl insgesamt nur 4 Spieler benötigt werden (und 11 Spieler gemeldet sind…). Den Offiziellen der SG Johannesberg ist hierzu keine Stellungnahme zu entlocken. „ Danke für die geschenkten Punkte, alles Weitere bedarf keines Kommentares“, meinte Alexander Hofmann, sportlicher Leiter der SG-Billardabteilung.

SG Johannesberg – BFC Fortuna Berlin 7:1

Sonntags um 11 Uhr startete der sechste Spieltag gegen Fortuna Berlin. Für Fulda traten Raphael Wahl, Juri Pisklov, Erik Köhler und Marcus Rohe an den Tisch. Von Anfang an waren die Rollen klar verteilt, die Gäste wehrten sich nach Kräften, dennoch sollte es alles nichts nutzen. Raphael Wahl besiegte seinen Gegner im 14/1 endlos deutlichst mit 125:3, und auch Pisklov und Köhler gewannen ihre Duelle ohne Satzverlust. Marcus Rohe hatte mit Marc Wolff den klar stärksten Gegner und unterlag mit 1:2 nach Sätzen. Zur Halbzeit stand es damit 3:1 für die SG.

Die Auslosung der Rückrunde ergab viermal genau dieselben Duelle wie in Halbzeit eins. Vor allen Dingen Raphaels Wahls Gegner war wirklich zu bedauern, nachdem er im 14/1 nur drei Punkte machen durfte, reichte es im 8-Ball noch nicht einmal für einen. Zweimal 4:0 nach knapp 30 Minuten, dann führte die SG mit 4:1, kurz später erledigte Juri Pisklov mit seinem 125:15 im 14/1 den Rest zum vorzeitigen Sieg. Auch Marcus Rohe revanchierte sich für die Niederlage zuvor und gewann mit 2:0 nach Sätzen. Erik Köhler zeigte den Zuschauern am TV-Tisch hervorragendes Billard, brillierte zeitweise mit perfektem Spiel, aber auch sein Gegner, Akin Yigit zeigte sich gut aufgelegt und rang dem Fuldaer zumindest einen Satz ab. Der Endstand lautete damit 7:1 für Johannesberg.

Ein Blick auf die Tabelle zeigt die Dominanz der Osthessen, bereits nach sechs Spieltagen haben die Fuldaer 8 Punkte Vorsprung auf den Rest der Liga. Die Einzelbilanz von 42 Siegen bei nur 6 Einzelniederlagen ist fast noch beeindruckender. Nachdem von offizieller Seite schon zu Saisonbeginn das Klassenziel Aufstieg in die 2.Bundesliga ausgegeben worden war, beginnt man in Fulda jetzt schon vorsichtig mit den Planungen. Abteilungsleiter Alexander Peer bestätigt dies vorsichtig „ es sind noch viele Spiele zu spielen, das ist uns bewusst, aber wir wollen auch frühzeitig den Kader für die nächste Saison planen“. Vor der diesjährigen Spielzeit hatte man in Johannesberg vielleicht etwas zu lange gewartet, und dann später Probleme gehabt, adäquate Spieler zu finden, weil die meisten schon vertraglich gebunden waren.